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Sportheim Sachsenkam

Chronik

SV Sachsenkam: Chronik

Da die Chronisten des SV Sachsenkam seit jeher fleißige Schreiber waren und das rege Vereinsleben für nachfolgende Generationen zu Papier brachten, wird es noch einige Zeit dauern bis die gesamte Chronik in digitalisierter Form vorliegt.
Für den Internetauftritt des Sportvereins wurde eine Kurzfassung mit den wichtigsten Eckdaten verfasst. Fehlerhafte Eintragungen bitte der Vorstandschaft melden.

Wegen der Vielzahl der Erfolge wird in der Sparte Judo eine eigene Chronik geführt, nur die herausragenden Ergebnisse sind auch in der Vereins-Chronik aufgeführt.

Bis die gesamte Chronik vollständig hier erscheint kann das Original jederzeit bei Konrad Pfatrisch jun. eingesehen werden.

 

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In diesem Jahr fand die Christbaumversteigung auf dem Reutberg am 9. Januar statt. Schon am 16. Januar folgte das nächste gemütliche Beisammensein: Im Sportheim traf man sich zum Kesselfleischessen.
Im Februar fanden die nordischen und die alpinen Meisterschaften statt. Im Langlauf wurden wie im Vorjahr Vera und Sepp Eggersberger Vereinsmeister. Jugendmeisterin: Birgit Paul; Schülermeister: Andreas Körner.
Beim Riesentorlauf am Reiserlift kamen Christine Slawik und Rudi Motzet jeweils mit der Tagesbestzeit ins Ziel. Jugendmeisterin: Birgit Paul; Schülermeister: Toni Lettner.
Ein Mannschaft des SVS, bestehend aus Josef Eggersberger, Hans Pfatrisch und Peter Pfatrisch belegte beim sehr gut besetzten Nacht-Skating-Langlauf in der Tölzer Marktstraße einen hervorragenden 5. Platz.

Am 28.01 konnte bereits die „Hebauffeier“ für die neue Turnhalle stattfinden. Dabei lobte Bürgermeister Max Gast vor allem die Sportler, die im Vorfeld eine Riesenbürde an Eigenleistungen auf sich genommen hatten. 250000 DM sollen so eingespart werden. Keineswegs eine Utopie, wie die gute Beteiligung der freiwilligen Helfer beweist. Das seinerzeit abgegebene Versprechen,
150000 DM Bargeld zur Verfügung zu stellen, sei eingehalten worden. „Der Sachsenkamer Gemeinderat kann stolz auf so viel Zusammenhalt und Gemeinschaftsgeist sein. Ihr habt euer Versprechen trotz vieler Unkenrufe wahrgemacht“, freute sich Max Gast. In der soliden Finanzplanung sah er den Grund dafür, dass das ehrgeizige Bauvorhaben auch „bei den Gegnern immer mehr Zustimmung findet.“
Die Jahreshauptversammlung viel diesmal auf den 13. Februar. Sepp Manhart bedankte sich bei dieser Gelegenheit recht herzlich bei allen Gönnern die so großzügig für die neue Halle spenden. Auch die versprochene Eigenleistung lasse sich gut an. Seit Beginn der Bauarbeiten wurden ca. 70 Personen auf freiwilliger Basis beschäftigt. Wobei er vor Euphorie warnte: „Die dicken Brocken kommen noch“. Michael Hagleitner konnte in seinem Kassenbericht gerade mal 360 DM auf der Habenseite verbuchen. Dennoch brauchen sich die Sportler keine Sorgen zu machen. Durch die Beiträge der 552 Mitglieder, die sich im vergangenen Jahr um 43 vermehrt haben, und durch die Spendenaktion sei der Betrieb auch weiterhin gesichert.
Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden Josef Heckelsmüller, Hermann Mair und Fritz Berningshausen geehrt, sowie Hans Pfatrisch für 10-jährige Tätigkeit im Vereinsausschuss.

Auch auf dem sportlichen Sektor brauchen sich die Sachsenkamer nicht zu verstecken. Vor allem die Fußballer ließen die Sektkorken knallen. Bereits in der Winterpause lag die Mannschaft von Trainer Hans Kappelsberger, mit nur einer Niederlage und einem Unentschieden, auf dem ersten Tabellenplatz der
C-Klasse 4 (18:2 Punkte; 30:7 Tore). In der Rückrunde spielten die Nerven so manchem Spieler einen Streich, doch nach einem überragenden 5:1 am vorletzten Spieltag ausgerechnet gegen den Lokalrivalen SC Reichersbeuern wurde der 3. Aufstieg des SVS in die B-Klasse gefeiert. Die Reservemannschaft macht den totalen Triumph perfekt. Nachdem sie in der Winterpause noch auf dem 3. Tabellenplatz lagen machten sie in der Rückrunde alles klar und wurden überlegen Meister. Eine Doppelmeisterschaft gab es in der Geschichte des SVS noch nie. Dementsprechend wurde auch gefeiert (siehe Bilder in den Originalunterlagen vom „Arbeitseinsatz Langerbauern-Alm“ auf dem Hirschbachsattel).
Auch ein Pokalturnier in Dietramszell wurde gewonnen. Ein Ausflug nach Donauwörth und ein Freundschaftsspiel gegen den SV Sennewitz aus der ehemaligen DDR rundeten diese Erfolgreiche Saison ab.
Nach 5 erfolgreichen Jahren in der Hobbyrunde hat sich die Fußball-Damenmannschaft mit ihrem neuen Coach Michael Waidhauser (Andreas Haberl scheidet wegen Zeitmangel aus) für die Punktspielrunde angemeldet. Die Argumente „ständig die gleichen Gegner“ und „Unzuverlässigkeit im Hobbybereich“ hatten auch die letzten Zweiflerinnen in der Mannschaft für die offizielle Anmeldung umgestimmt. Der Trainingsfleiß ist mit durchschnittlich 18 Mädchen erstaunlich hoch. Saisonziel 93/94 ist der 2. Platz.

Die Zahl der Tischtennisspieler in Sachsenkam ist beständig rückläufig. Bei der Siegerehrung der Vereinsmeisterschaft bedauerte Abteilungsleiter Siegi Paul diese Entwicklung. Einmal, merkte er unter dem Gelächter der Zuhörer an, habe er als „Dame“ teilnehmen müssen, um bei drei Teilnehmerinnen für das Frauendoppel zwei Paarungen zusammenzubringen.
Vereinsmeister Gruppe A: Josef Demmel
Vereinsmeister Gruppe B: Andi Söllner
Vereinmeister weiblich: Daniela Wiedemann
Schülermeisterin: Rosi Ostner
Schülermeister: Toni Lettner

Herausragendes Ergebnis bei den Judoka´s war der erste Platz von Toni Lettner bei der Süddeutschen Meisterschaft. Im 2. Bayernligajahr wurden die Sachsenkamer Judodamen mit der Kampfgemeinschaft SV Sachsenkam-Kolbermoor ohne Punktverlust Bayernligameister (11 Mannschaften, darunter auch der Favorit Großhadern 2). Damit steigen sie in die 2. Bundesliga auf. Mitglieder vom SVS: Reiter Petra, Pöll Alexandra, Pöll Christine und Hanus Elisabeth.
Wegen der Vielzahl an Ergebnissen und guten Platzierungen im Judobereich wird auf die eigene Chronik der Abteilung hingewiesen.

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Jahre in der Chronik: 45


Zum Download: Chronik (pdf-Datei, 232 KB)

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